Medizinische Grundlagen

Die Bauchspeicheldrüse – in der Fachsprache Pankreas genannt – ist ein etwa
15 Zentimeter langes und 70 Gramm schweres Organ, das sich im Oberbauch befindet.

Die Bauchspeicheldrüse ist eine der größten Drüsen des menschlichen Körpers und erfüllt zwei lebensnotwendige Funktionen:

1. sie ist wichtig für die Verdauung und
2. sie steuert die Blutzuckerregulation

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist in der Bundesrepublik Deutschland eine relativ seltene Tumorerkrankung. Etwa 15 von 100.000 Menschen pro Jahr sind betroffen. 2002 sind etwa 12.650 Menschen an einem Krebs der Bauchspeicheldrüse erkrankt.

Es gibt bestimmte Risikofaktoren, die das Entstehen der Krankheit begünstigen können. Wichtigster bisher festgestellter Risikofaktor ist das Rauchen. Auch ein erhöhter Alkoholkonsum, verschiedene Umweltschadstoffe, Vorerkrankungen, Ernährung und erbliche Faktoren können eine Rolle spielen.

Leider verursacht Bauchspeicheldrüsenkrebs lange keine oder nur relativ un- charakteristische Beschwerden, weshalb er meist erst sehr spät entdeckt wird:
90% der Patienten befinden sich bei der Diagnose schon in einem fortgeschrittenen Stadium. Mögliche Symptome sind Gewichtsverlust, Oberbauch- und Rücken-
schmerzen, Gelbsucht, Verdauungsstörungen und Diabetes Mellitus.

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